26.02.2018

Harte Fakten statt Buzzwords – so sparen Sie durch die Optimierung Ihrer Druckplanung mit künstlicher Intelligenz

Wer zeigen will, in Sachen Technologie und Innovation auf dem neuesten Stand zu sein, lässt gern beiläufig Schlagwörter fallen – die berühmten Buzzwords. Den meisten Eindruck im Kollegen- oder Freundeskreis machen derzeit wohl Begriffe wie Industrie 4.0, Artificial Intelligence und Analytics. Sie sind noch herrlich nebulös – außer in den Elfenbeintürmen von Großkonzernen kann damit noch kaum jemand harte betriebswirtschaftliche Fakten verbinden.

Auch sPrint One, unsere Lösung für die dynamische Druckplanung und die Berechnung von Sammelformen, basiert auf innovativen Algorithmen, künstlicher Intelligenz und dem prescriptive Analytics-Ansatz. Letzterer bedeutet, dass das System nicht nur analysieren kann, welche Entwicklungen eintreten werden (predictive Analytics), sondern gleich Lösungen beschreibt.

Auf der Basis dieser Technologien berechnet sPrint One unter Berücksichtigung vereinbarter Liefertermine, der verfügbaren Produktionskapazität sowie der Charakteristika der Bedruckstoffe in kürzester Zeit die Sammelformen für ganze Pools unterschiedlichster Druckaufträge. Herkömmliche Systeme oder gar die manuelle Berechnung können hier einfach nicht mithalten.

Sie haben Recht, bis hier hin könnte alles noch als „Buzzword-Bingo“ angesehen werden – schöne Worte ohne Hintergrund. „Könnte“, weil die obige Beschreibung mit den Ergebnissen individueller Tests von Kunden untermauert werden können.

Harter Test: Optimierung der Druckplanung unter Realbedingungen

Nehmen wir das folgende Beispiel einer mittelgroßen Druckerei in Deutschland. Das Druckhaus verfügt über eine 4- und eine 8-Farben-Maschine. Die Druckplanung und Berechnung der Sammelformen lag in den Händen des Inhabers und eines Mitarbeiters. Sie setzten dazu eine etablierte Software ein, in deren Nutzung sie erfahren waren.

Im Rahmen der Entscheidung für sPrint One definierte die Druckerei einen heterogenen Jobpool, der den Auftragseingang von zwei Tagen umfasste – insgesamt 171 unterschiedlichste Druckaufträge von gut 50 Kunden.

Trotz der Unterstützung durch die bisherige Software dauerte die Planung der Formen für die 171 Jobs mehrere Stunden. Die Produktion erforderte 20 Formen und 83 Platten, die 20 Druckdurchläufe resultierten in einer Produktionszeit von 10,5 Stunden. Die Produktionskosten: 8.157 Euro.

Deutliche Einsparung: Zeit, Material und Kosten

Die Druckformen für eben diese 171 Jobs wurden nun von sPrint One berechnet. Das war nicht nur in Sekunden statt Stunden erledigt – die Anzahl der Formen konnte um acht auf 12 vermindert werden. Als Offsetdruckerei konnte sich das Druckhaus über eine Einsparung von nicht weniger als 32 Druckplatten freuen – ein enormer Kostenvorteil.

Zudem konnte die Produktion deutlich schneller abgewickelt werden – die Aufträge des Pools waren in nur 6,5 Stunden produziert, eine Zeitersparnis von 36,5 Prozent. Die Produktionskosten konnten um 22,8 Prozent entsprechend 1.858 Euro reduziert werden.

Schnelligkeit schafft Flexibilität für Unvorhergesehenes

Die extrem schnelle Berechnung der Sammelformen spart nicht nur 90 Prozent der bisher dafür nötigen Personalstunden. Sie schafft außerdem die Flexibilität, um schnell auf Unvorhergesehenes reagieren zu können – man denke nur an Änderungen in letzter Minute, an besonders dringende Jobs oder auch an Maschinenprobleme.

Mit seinen neuartigen Algorithmen und seinem speziellen Know-how unterstützt das Team von PerfectPattern die Druckindustrie auf diesem Weg.

Die Einsparung von Maschinenstunden sorgt zudem für eine deutliche Steigerung der Produktionskapazitäten – damit können Investitionen in den Maschinenpark, wenn dann überhaupt noch notwendig, deutlich später erfolgen.

Der Einsatz von sPrint One erschließt Druckereien damit den Spielraum für eine nachhaltige Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Situation und ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

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